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  • Montag, 22. Mai 2017

 

Dem Militär folgten Händler und Handwerker an den Limes, die sich in den Zivilsiedlungen, den sog. vici niederließen. Die Soldaten erhielten im Kastell nur eine Grundversorgung und hatten daher stets Bedarf an verschiedenen Waren und Nahrungsmitteln. An den Straßen entstanden längliche Wohnhäuser, sog. Streifenhäuser, mit Läden, Wirtshäusern oder Werkstätten. Daneben gab es öffentliche Gebäude wie z. B. Tempel, Bäder und Herbergen. Am Ende dieser Dörfer lagen an den Ausfallstraßen die Friedhöfe.
Der vicus von Ruffenhofen ist noch wenig erforscht. Besonders genauere Daten zur Siedlungsgeschichte fehlen noch. Die Zivilsiedlung ist vor allem durch die Luftbildarchäologie und die geophysikalische Prospektion bekannt. Im Römerpark sind ein Tempel und ein Großbau bepflanzt. Ein großer Speicherbau ist mit Sand und Baumscheiben markiert. Am östlichen Gräberfeld zeigt eine Bildwand den damaligen Alltag am Friedhof.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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