Freigelände
Bis 2003 war das Gelände des Römerparks Ruffenhofen Acker. Um das darunter liegende Bodendenkmal – das Römerkastell und die zugehörige Zivilsiedlung – zu schützen, wurden im Jahr 2002/2003 40 ha Fläche über das Amt für Ländliche Entwicklung Ansbach angekauft und in Wiesen umgewandelt. Sie schützen das Bodendenkmal besser, da kein Bodenumbruch (Pflügen, und ähnliches) mehr stattfindet.
Seither wurde und wird der Römerpark ausgebaut. Einzelne römische Strukturen werden immer wieder durch Pflanzen markiert und sichtbar gemacht. Dazu gehören Schnitthecken im Bereich der Kastellmauer ebenso wie Lavendel und andere blau blühende Pflanzen im Bereich des Großbaus.
Von einem Aussichtshügel aus kann das gesamte Römerparkgelände gut überblickt werden. Am Fuß des Hügels befindet sich ein Kastellnachbau im Maßstab 1:10. Besucher können sich auf einst römischen Wegen durch das Gelände bewegen. Schilder, großformatige Bildszene und Abgüsse römischer Steindenkmäler geben Informationen zu den Gebäuden und zum römischen Leben vor Ort. Für Kinder gibt es neben einem Spielplatz verschiedene weitere Angebote - von Rätseln über ein drehbares Puzzle bis zu einzelnen Spielgeräten. Details dazu enthält der Lageplan.
Neben der Archäologie ist auch der Bereich Natur ein wichtiges Thema.
Seit 15. Juli 2005 gehört der Römerpark Ruffenhofen als Teil des römischen Grenzsystems zum UNESCO-Welterbe Limes.
Im Rahmen eines Internationalen Workcamps wurde im Juli 2009 im Römerpark ein Labyrinth gebaut. Nähere Informationen finden Sie hier:
http://www.begehbare-labyrinthe.de/index.html?labylist.htm (unter Wittelshofen)

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