Archäologie
Von der Entdeckung zum archäologischen Park
1868 erste Grabung im Kastell
1892 finden kleinere Ausgrabungen durch Wilhelm Kohl für die Reichslimeskommission statt. Ergraben werden teilweise die Kastellumwehrung sowie das Horreum (Speichergebäude).
1896 werden diese Erkenntnisse im Limeswerk „Der Obergermanisch Rätische Limes“ (ORL) publiziert. Sie bleiben bis in die 1970er Jahre aktueller Stand der Forschung.
1917 mehrtägige Notgrabung im Vicus
Ab 1977 wird das Gelände regelmäßig beflogen. Es entstehen zahlreiche archäologische Luftbilder. Dadurch gibt es viele neue Erkenntnisse zum Kastell. Außerdem wird der zugehörige Vicus mit der typischen Bebauung entdeckt.
Ab 1998 werden Magnetfeldmessungen im Kastell- und Vicusbereich durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege, München durchgeführt.

Magnetometerplan
2001 wird der Zweckverband „Römerkastell Ruffenhofen“ durch die Anrainergemeinden Gerolfingen, Weiltingen und Wittelshofen gegründet. Satzungsgemäßiges Ziel des Verbandes ist die Sicherung des Bodendenkmals und seine touristische Erschließung.
Seit 2002 wird das Projekt fachlich durch zwei Archäologen betreut.
2004 finden erstmals elektrische Erdwiderstandsmessungen im Kastell statt. In der Folge werden sie auch ausgewählte Gebäude im Lagerdorf damit gemessen.
2004 wird die Museumsabteilung des Römerparks Ruffenhofen in Weiltingen eröffnet
2005 Kleinere archäologische Ausgrabung an der Kastellmauer und den vier Gräben
2006 - 2009 Ausbau mit Wiederherstellung des römischen Wegesystems, Aussichtshügel, Mini-Kastell und weiteren Maßnahmen

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