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  • Sonntag, 09. Dezember 2018

Veranstaltungen finden Sie unter Termine.

 

Bis 2003 war das Gelände des Römerparks Ruffenhofen landwirtschaftlich genutzte Ackerfläche. Um das darunter liegende Bodendenkmal – Römerkastell und zugehörige Zivilsiedlung – zu schützen, wurden im Jahr 2002/2003 40 ha Fläche über das Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken angekauft und in Wiesen umgewandelt. Diese schützen das Bodendenkmal, da kein Bodenumbruch (Pflügen  u. Ä.) mehr stattfindet. Seit dem 15. Juli 2005 gehört der Römerpark Ruffenhofen als Teil des römischen Grenzsystems zum UNESCO-Welterbe Limes.
Seither wurde und wird der Römerpark ausgebaut. Einzelne römische Strukturen werden durch Pflanzen markiert und visualisiert. Von einem Aussichtshügel aus kann das gesamte Römerparkgelände gut überblickt werden. Am Fuß des Hügels befindet sich ein Kastellnachbau im Maßstab 1:10. Besucher können sich auf einst römischen Wegen durch das Gelände bewegen. Schilder, großformatige Bildszenen und Abgüsse römischer Steindenkmäler geben Informationen zu den Gebäuden und zum römischen Leben vor Ort. Für Kinder gibt es neben einem Spielplatz verschiedene weitere Angebote, von Rätseln über ein drehbares Puzzle bis zu einzelnen Spielgeräten. Details dazu enthält der Lageplan. Neben der Archäologie ist auch der Bereich Natur ein wichtiges Thema. Im Rahmen eines Internationalen Workcamps wurde im Juli 2009 im Römerpark ein Labyrinth gebaut.

 

 

Römerkopf am LIMESEUM mit Blick auf den Römerpark: 

 

prätorianerkopf hollweck 2

Recht kurzfristig entstand die Möglichkeit, den 3,8 m hohen und aus Stahlplatten gefertigten Kopf eines römischen Prätorianers zwischen LIMESEUM und Aussichtshügel aufzustellen. Der Kopf wurde von dem Künstler Hermann Hollweck aus Reichertshofen südlich von Ingolstadt in einer Arbeitszeit von über drei Jahren gefertigt. Der Künstler leiht den Kopf für ein gutes Jahr kostenlos aus. 

 

 

Römische Gartenschätze:                                                       Mein Haus, mein Backofen, meine Pflanzen

In Ruffenhofen, wie in allen Kastelldörfern entlang des Limes, existierten hinter den schmalen langen Streifenhäusern private Gärten. Diese lagen durch Zäune getrennt wie in einer Reihen-haussiedlung nebeneinander. In den Gärten gab es unterschiedliche kleine Nebengebäude: Erdkeller, Latrinen, Schuppen, Backöfen und vieles mehr. Es wurde Obst und Gemüse für den eigenen Bedarf angebaut. Damit war der Garten vor allem ein Nutzgarten.

Zur Gartenschau „Natur in Wassertrüdingen 2019“ zeigt das LIMESEUM Ruffenhofen einen solchen Garten. Die einzelnen Bauten, wie der Backofen und die Hausfassade, wurden von der Jugend-bauhütte Regensburg mit 20 Jugendlichen unter fachlicher Anleitung gebaut. Der Holzbackofen ist voll funktionsfähig und wird an ausgewählten Aktionstagen genutzt.

Weitere Informationen zur Gartenschau finden Sie hier:

https://www.wassertruedingen2019.de/de/gartenschau/

 

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Der Backofen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

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